Direkt zum Seiteninhalt

Berge in der Naturfotografie


Ohne Berge gibt es keine Täler.

Egal ob Sie die Berge als Gipfelstürmer und steile Felsen ersteigen, bei einer Wanderung durch eines der Täler von unten bestaunen oder ob Sie oben stehen und die Täler um sicher herum fotografieren - mit etwas Mühe werden sie immer wunderschöne Bilder mit nach Hause nehmen. Fotoaufnahmen von Gebirgen und Bergzügen, von hohen Bergen und Tälern, die die Schönheit und Ursprünglichkeit der Natur und Landschaft zeigen faszinieren uns immer wieder. Immer wieder schön ist, wenn sich der Himmel beim Sonnenuntergang in ein Flammenmeer verwandelt. Die besondere rötliche Färbung entsteht bei leicht bewölktem Abendhimmel, wenn die Sonne einen sehr tiefen Stand kurz vor, oder kurz nach dem Sonnenuntergang erreicht hat. Die beeindruckenden Lichtstimmungen von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, die Gipfel der Berge im Morgenlicht, im Abendlicht oder mit Schnee bedeckt, Fotos der höchsten Berge und Pass-Straßen, malerische Blicke auf Seen und Flüsse – das ist für uns Naturfotografie pur!


Auch in den Bergen sollte sich der Fotograf Zeit nehmen, ein Bild aufzunehmen. Dies liegt weniger daran, dass sich das Wunschobjekt bewegen könnte, vielmehr daran, dass man nach größeren Anstrengungen ein leichtes Zittern in den Händen hat. Hierdurch entsteht schnell eine Verwacklungsgefahr. Um die Schönheit und die Dimensionen der Berge zu zeigen ist die Wahl des Standpunktes und des Objektives sehr wichtig. Bei den „auf die Schnelle" gemachten Fotos stellt man oft zu Hause enttäuscht fest, das der Berg nach hinten kippt, oder das die vormals so steilen Berge, die wir mit Schweiß erklommenen haben, gar nicht mehr so dramatisch erscheinen. Bei der Gestaltung sollte also auf eine ausgewogene Bildkomposition geachtet werden. Versuchen Sie zusätzliche Tiefe im Bild zu schaffen in dem Sie einen Vergleichsmaßstab wie Häuser, Bäume oder Menschen ins Bild einbinden. Auch Steine, wulstige Baumwurzeln oder farbenfrohe Blumen im Vordergrund verleihen den Aufnahmen Tiefe. Die besten Zeiten zum fotografieren liegen, wie sonst auch üblich, in den Morgen- und Abendstunden.


Wer im Gebirge unterwegs ist, der sollte dem Gewicht der Fotoausrüstung ein besonderes Augenmerk schenken. Damit der Rucksack nicht all zu schwer wird sollte die Fotoausrüstung gut überlegt sein und eventuell einen Kompromiss darstellen. Hier ist weniger oft mehr. Ideal für solche Aufnahmen wäre eine Ausrüstung mit einem Objektiv wie z.B dem 4,0/17-40mm von Canon, und im Telebereich  ein Objektiv (Zoom) von z.B. 70-200 mm.



Letzte Aktualisierung: 13.10.2017
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü