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Seidenreiher


Der kleine Bruder des Silberreihers.
Der weiße Seidenreiher ist mit ca. 65 Zentimetern nicht nur kleiner als der Silberreiher, sondern auch kleiner als der Graureiher. Durch den tiefschwarzen Schnabel und Beine, und vor allem die gelben Füße ist er gut vom Silberreiher zu unterscheiden. Im Prachtkleid trägt der Seidenreiher zum Schmuck lange Federn am Rücken und im Nacken die auch namensgebend sind. Als Lebensraum bevorzugt der Seidenreiher seichte Gewässer wie Tümpel, Teiche oder Flussmündungen. Der Seidenreiher ist in Europa vor allem im Süden verbreitet. In Österreich kann er im Seewinkel vereinzelt beobachtet werden. In Deutschland ist er aber eher selten anzutreffen, wobei es auch hier vereinzelte Brutnachweise gibt. Je nach Standort sind die Seidenreiher Kurz- oder Mittelstreckenzieher und verlassen normalerweise das Brutgebiet im August. Im März kehren sie wieder von ihren Winteraufenthalten an der Atlantikküste und in Afrika in das Brutgebiet zurück. Am einfachsten ist der tagaktive Seidenreiher, an offenen Flachwasserbereichen und naturnahen Überschwemmungsgebieten, bei der Nahrungssuche nach Fischen, Fröschen und Insekten zu beobachten.


Seidenreiher-Steckbrief

  • Wissenschaftlicher Name: Egretta garzetta
  • Familie: Reiher (Ardeidae)
  • Englischer Name: Little Egret
  • Größe: 65 cm
  • Gewicht: 650g
  • Flügelspannweite: 1,10 m

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Letzte Aktualisierung: 13.10.2017
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