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Wasservögel


Des Naturfotografen Liebling.

In der Naturfotografie sind die Wasservögel eins der beliebtesten Motive. Wasservögel findet man überall. In der Stadt, auf dem Land, auf Seen, Teichen, Tümpeln – überall dort wo Wasser ist gibt es auch Wasservögel. Ein Eldorado für den Naturfotografen.




Als Wasservögel werden verschiedene Vögel aus nicht näher miteinander verwandten Gruppen bezeichnet. Wasservögel ist eine Sammelbezeichnung von Vögeln, die ihre Lebensweise mehr oder weniger dem Element Wasser angepasst haben, sich häufig auf oder im Wasser aufhalten, und zusätzlich Merkmale vorweisen, die an ein Leben am bzw. auf dem Wasser angepasst sind. Wasservögel sind alle Vogelarten, welche Biotope, wie die Meere, Seen, Flüsse, Sümpfe und Moore sowie alle süß- oder salzhaltigen Gewässer, wie die Brackwasser und oder die Boddengewässer bewohnen. Als Wasservögel bezeichnet man allgemein die Enten- und Gänsevögel, die Lappen- und Seetaucher, die Pelikane, Kormorane, Möwen, Pinguine, Rallenvögel und die anderen Ruderfüßler. Die bekanntesten Arten der Wasservögel sind sicher die verschiedenen Enten wie die Stockente, Reiherente, Tafelente etc. Aber auch Höckerschwan und Gänse, sowie Haubentaucher und Kormoran gehören ebenfalls dazu. Unter Wasservögel haben wir alle Vogelarten eingestellt, die typisch am oder auf dem Wasser leben, auch wenn einige wie z.B. die Reiher eigentlich zu den Landvögeln gehören.


Wieso frieren Wasservögel im Winter nicht fest?

Wieso frieren Wasservögel im Winter eigentlich nicht auf dem Eis fest? Diese Frage hat sich vermutlich schon jeder von uns einmal gestellt. Im Winter zieht man sich nicht nur ein Paar warme Schuhe an, sondern auch einmal ein zweites Paar Socken über, um keine kalten Füße zu bekommen. Bei den Wasservögeln ist das anders. Für sie sind kalte Füße im Winter lebenswichtig. Würden Wasservögel mit warmen Füßen auf dem Eis stehen, so würden sie zum einen zu viel Körperwärme verlieren, zum anderen würde das Eis unter ihnen kurzzeitig antauen und dann mitsamt ihren Füßen wieder gefrieren. Die Temperatur der Füße von Enten- und Möwen liegt daher im Winter um null Grad. Ein Netz aus Blutgefäßen funktioniert dabei wie ein Wärmetauscher und sorgt dafür dass die Wärme des ankommenden Blutes an jenes Blut abgegeben wird, das aus den Füßen in den Körper zurückfließt. So gelangt die Wärme erst gar nicht bis zu den Füßen. Dieser Gefrierschutz versagt allerdings, wenn die Tiere krank oder geschwächt sind.



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Letzte Aktualisierung: 13.10.2017
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