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Tierfotografie – im Zoo und in der Wildnis


Wer sich nicht mit Tierfotografie in Zoos oder der Ablichtung seines Haustieres begnügen möchte, der wird früher oder später das Verhalten von wildlebenden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung zeigen wollen. Im Gegensatz zu mehr oder weniger statischen Motiven der Natur, wie Landschaften oder Pflanzen, steht man bei der Fotografie von wild lebenden Tieren vor dem Problem, dass diese jeder Zeit ihre Position gegenüber dem Fotografen verändern können. Wir Menschen weisen gegenüber vielen heimischen Tieren eine beachtliche Größe auf, und so ist es nicht verwunderlich, dass diese meistens die Flucht ergreifen, wenn wir eine gewisse Distanz unterschritten haben. Ob heimische Tierwelt oder in fernen Ländern, in jedem Fall sollten bei der Tierfotografie die Interessen des Natur- und Artenschutzes im Vordergrund stehen.


Wildtierfotografen sind nicht zu beneiden. Um in der Tierfotografie Erfolge feiern zu können, und mit seinen Bildern bei Wettbewerben oder gar bei Bildagenturen, oder Verlagen zu punkten, sind entsprechend hochwertige  Fotoaufnahmen notwendig. Um Hochwertiges Bildmaterial zu bekommen reicht es natürlich bei weitem nicht aus, mit der Kamera in der Hand, in die Natur zu gehen, und darauf zu hoffen, das sich ein Wildtier einfach so fotografieren lässt. Nein, es gehört noch eine ganze Menge mehr dazu!

Naturbeobachtung


Beobachten in der Naturfotografie

Eine gute Tieraufnahme muss man sich mühevoll erarbeiten. Am Anfang stehen aufwendige Recherchen. Nicht selten bin ich mit meiner Frau, Tage, oder gar Wochen und Monate unterwegs um eine für mich in Frage kommende Stelle genau zu beobachten, bevor ich mich entschließe eine Kamera aufzubauen. Es ist nicht leicht und erfordert viel Zeit, Ausdauer, Kenntnis über das Tier und dessen Verhalten, und natürlich auch Glück dazu, Tiere möglichst formatfüllend zu fotografieren. Ein Ansitz im Tarnzelt-/ Versteck, ist ein weiterer kleiner Teil dessen was ein ernsthafter Wildtierfotograf aufbringen Muss. Auch die Fotoausrüstung spielt eine wichtige Rolle. Die einzusetzende Technik hält sich vom Umfang her bei der Tierfotografie in Grenzen, jedoch nur was die Anzahl der mitzuführenden Geräte anbelangt. Vom Preis und Gewicht her ist eher ein höheres Limit anzusetzen. Ohne Spiegelreflexkamera, einem leistungsfähigen Objektiv mit einer Brennweite zwischen 300 bis 600 mm und einem standsicheren Stativ, werden kaum vielversprechende Tieraufnahmen entstehen.


Tierfotografie, oder besser gesagt  die Wildtierfotografie ist mit Sicherheit nicht nur der aufwendigste Themenbereich in der Naturfotografie, sondern auch eine der schönsten und mit Abstand die abwechslungsreichste!



Letzte Aktualisierung: 13.10.2017
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